Verschenke zu Weihnachten bitte keine Tiere

Verschenke zu Weihnachten bitte keine Tiere

Verschenke zu Weihnachten bitte keine Tiere

04/12/2017

Tiersitter werden, statt Tiere unterm Christbaum verschenken!

Häufig können Menschen aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrem Beruf oder auch aus anderen Gründen kein eigenes Tier halten. Langfristig ist die Betreuung eines tierischen Begleiters auch eine Aufgabe, relativ kostenintensiv und vor allem eine Aufgabe, die ein Tierleben lang besteht. Das ist nichts für jedermann, das muss es auch nicht sein. Jedoch ist es wichtig auch in der Weihnachtszeit daran zu denken und nicht nur den süßen Tierkindern und den Wünschen der eigenen Kinder nachzugeben.

 

Zu Weihnachten wird besonders bei Kindern der Wunsch nach einem Haustier laut, da Kinder oft rasch das Interesse an einem Tier verlieren, sollte man sich als Erwachsener das sehr gut überlegen, ob man sich nun wirklich für einen tierischen Mitbewohner entscheidet oder nicht. Tierkinder werden schnell groß, sind auch Arbeit und vor allem ist ein Tier zu nehmen, ein Versprechen auf das Tier zu achten, sein Leben lang.

 

Verschenke zu Weihnachten bitte keine Tiere, sondern lieber tierfreundliche Geschenke, die Mensch und Tier Freude bereiten – melde Dich zum Beispiel als Tiersitter bei Pawshake an und lasse Dein Kind daran teilhaben! Es gibt viel bessere Eingewöhnungszeiten für ein zukünftiges Haustier, als die Weihnachtszeit.

 

Welche Fragen muss ich beachten, bevor ich mich wirklich für ein Haustier entscheide:

1.      Sind alle Familienmitglieder einverstanden?

Sind in der Familie nicht alle mit der Anschaffung des Tieres einverstanden, kann es zu Problemen kommen. Bei der Anschaffung eines Haustieres, vor allen wenn es um einen Hund geht, müssen alle Mitglieder der Familie hinter diesem Wunsch stehen.

2.      Sind die Eltern bereit die Hauptverantwortung zu tragen?

Schenkt man Kindern Tiere, müssen die Eltern bedenken, dass je nach Alter der Kinder die meiste Arbeit an ihnen hängen bleiben wird. Ein 10-jähriges Kind kann ich z.B. nicht mit einem großen Hund alleine zum Spazierengehen schicken, hier müssen Eltern mitdenken. Auch bei Kleintieren muss man immer zur Seite stehen und helfen. Zum Beispiel falls das Kind auf einmal „keine Lust“ mehr hat auf das Tier, so habe ich weiterhin die Verantwortung und muss dafür sorgen, dass Futter da ist, Auslauf und auch, dass regelmäßig der Stall ausgemistet wird. Haustiere sind Lebewesen, die sich an den Menschen binden und abhängig von ihm sind.

3.      Wurde an laufende Kosten gedacht?

Die entstehenden Kosten für das neue tierische Familienmitglied müssen vorab bedacht werden. Mit der Anschaffung allein ist es nicht getan. Hunde kosten Steuern, Tierarztbesuche sind nicht gratis und müssen sein und Fressen möchte das Tier natürlich auch. Bei Kleintieren wird gerne vergessen, dass der kleine Käfig aus der Zoohandlung überhaupt nicht dessen Bedürfnissen entspricht. Ist überhaupt genug Platz für die Meerschweinchen oder die Kaninchen (Kleintiere werden, bis auf manche Arten wie beispielsweise der Hamster, nie alleine gehalten). Beginnt man an, sich über die Haltungsbedingungen von Kleintieren auseinander zu setzen, stellt man schnell fest: Diese brauchen doch mehr Platz als man vielleicht zuerst angenommen hat!

4.      Wie alt wird mein neues Tier?

Bevor man sich ein Haustier zulegt, sollte man sich informieren wie alt es werden kann. Ein Hund kann je nach Größe und Rasse in etwa zwischen 8 und 15 Jahre alt werden. Auch Katzen erreichen teilweise ein stolzes Alter von bis zu 20 Jahren (meistens aber zwischen 10 – 15 Jahre) erreichen. Hasen und Meerschweinchen können ein stolzes Alter von bis zu 10 Jahre erreichen. Bedenke hier ob für diese Zeit langfristig auch wirklich die Verantwortung übernommen werden kann. Hast Du daran gedacht, was mit den Tieren passiert, wenn die Kinder groß werden und ausziehen wollen? Bleibt das Haustier zu Hause und kann von den Eltern versorgt werden? Hast Du überlegt, dass ganz kleine Tiere (Mäuse, Ratten, Hamster etc.) meist nur um die 2 Jahre alt werden? Gerade kleinere Kinder müssen lernen damit umzugehen, dass ein Tier so schnell von einem gehen wird. Diese Überlegungen müssen im Vorfeld miteinbezogen werden und nicht erst nach der Anschaffung eines Haustieres. Eine tolle Möglichkeit sich an den Besitz eines Tieres heranzutasten, ist die Möglichkeit auf Tiere aufzupassen, Tiere zeitweise zu sitten, wie bei uns ;-)

5.      Ist der nächste Familienurlaub geplant?

Zu Weihnachten denken die meisten noch nicht an den nächsten Urlaub. Hast Du überlegt, wem Du das Tier anvertrauen kannst, wenn Du in den Urlaub fährst? Einen Hund kann ich mitunter ja in den nächsten Urlaub miteinplanen und mitnehmen, ein Kleintier oder auch eine Katze dagegen nicht. Das große Grübeln kommt dann oftmals beim Planen des nächsten Urlaubes. Tierheime haben dann in leider in den Sommermonaten Hochkonjunktur, weil die „Weihnachtstiere“ nicht mit eingeplant wurden. Eine bessere Variante bieten dagegen wir, Dein Tier kann bei einem unserer Katzen-, Kleintier- oder Hundesitter die Zeit im Kreise der Familie verbringen, anstatt im Tierheim auf Dich warten zu müssen. Da fühlt man sich doch auch viel besser, wenn man weiß, dass seine Fellnase es gut hat.

6.      Zu bedenken – die Weihnachtszeit ist keine gute Eingewöhnungszeit für ein neues Haustier

Weihnachten, die Feiertage stehen vor der Tür. Kinder sind aufgeregt, die Verwandtschaft kommt zu Besuch, vielleicht fährt man zu Bekannten und zu Oma und Opa zum Weihnachtsessen. Es herrscht hektische Betriebsamkeit. Nun ist da ein kleiner Hund, eine Katze, ein Kleintier oder welche kleine Fellnase auch immer. Neu, ganz frisch angekommen, sie kennt noch niemand und ist gerade erst von seiner Mama weg… vielleicht hat das Tier auch noch Angst. Nun soll es aber in die Familie integriert werden, und nebenher herrscht so ein Trubel, die Zeit für ein ruhiges Kennenlernen ist da nicht wirklich gegeben. Dieser Start ist weder für ein Tier noch für die Familie ein guter Start miteinander. Wenn Du Dir wirlklich ein eigenes Tier anschaffen möchtest, dann tu es doch zu einer anderen Zeit im Jahr – Du wirst sehen, das wird viel besser.

 

Alle Jahre wieder werden leider viele, viele Tiere nach dem Weihnachtsfest in schon überfüllte Tierheime abgegeben. Denke daran und verschenke kein Tier zu Weihnachten! Werde lieber Tiersitter bei Pawshake  - bei uns suchen viele Tierbesitzer nach liebevollen Tiersitter und Tiersitter-Familien für ihre Haustiere! Alles Liebe und einen schönen Advent :-)