Wie Du den ökologischen Pfotenabdruck Deiner Fellnase reduzierst

Wie Du den ökologischen Pfotenabdruck Deiner Fellnase reduzierst

29/09/2020

Was bedeutet ökologischer Pfotenabdruck überhaupt? Die Auswirkungen, ein Haustier zu besitzen, wird oftmals als ökologischer Pfotenabdruck bezeichnet (ähnlich wie der ökologische Fußabdruck). Tierhaltung und Nachhaltigkeit passen nicht immer 100%-ig zusammen - sogar Dein Haustier hinterlässt eine ganze Menge ökologischer Pfotenabdrücke. Der Kauf von Tierfutter, Kotbeuteln, Katzenstreu etc. haben langfristige Folgen für unser Ökosystem.

Wenn alle Haustierbesitzer nachhaltige Verbraucherentscheidungen treffen, können wir den ökologischen Pfotendruck unseres Haustieres minimieren... aber ein Schritt nach dem anderen!

1.Kaufe größere Mengen ein

Haustierbesitzer müssen ständig mit Nahrung, Katzenstreu, Heu und Stroh versorgt sein. Kaufe große Mengen ein, um an Verpackungsmaterialien und Transport zu sparen. Da große Mengen normalerweise sowieso günstiger sind, tust Du auch gleich Deinem Geldbeutel einen Gefallen. Du hast länger was davon und reduzierst Deine Einkaufsfahrten und den Benzinverbrauch.

2. Entscheide Dich für umweltfreundliche Katzenstreu

Jede Katze durchläuft im Schnitt 45kg Katzenstreu pro Jahr. Je weniger Streu Du verbrauchst, desto besser ist es für die Umwelt. Wenn Du das Katzenklo täglich von kleinen Hinterlassenschaften befreist, hast Du länger was von der Katzenstreu. Wir empfehlen, biologisch abbaubare Katzenstreu aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Mais, Nüsse, Papier oder Kompost zu wählen. Diese beseitigen nicht nur Gerüche, sondern werden aus Pflanzen hergestellt und sind sicher für Deine Katze und die Umwelt.

Verwende außerdem milde, umweltfreundliche Reinigungsprodukte bei der Reinigung des Katzenklos, Kaninchen/Meerschweinchen oder Vogelkäfig: es ist besser für die Umwelt und die Gesundheit Deines Haustieres!

3. Adoptiere ein Haustier aus dem Tierheim

Es ist verlockend, eine bestimmte Rasse von Katze oder Hund haben zu wollen, und ist unter Umständen die beste Entscheidung für Dich, Deine Umstände und Deine Bedürfnisse. Ein Haustier aus dem Tierheim zu adoptieren ist aber generell eine nachhaltigere Option. Es ist kein Geheimnis, dass unzählige Katzen und Hunde auf ein neues Zuhause warten. Aber wusstest Du, dass Du auch Kaninchen, Nagetiere und andere kleine Haustiere adoptieren kannst? Kontaktiere Dein örtliches Tierheim, um mehr zu erfahren.

4. Wähle ein nachhaltiges Tierfutter

Generell belasten Lebensmittel die Umwelt. Du kannst allerdings einen Unterschied machen, indem Du nachhaltige, gesunde Tiernahrungs-Produkte kaufst. Sei kritisch gegenüber Marketingtexten: Aussagen wie "natürliche" Zutaten klingen sehr ansprechend, können aber irreführend sein. Achte darauf, dass das, was Du kaufst, tatsächlich "Bio" ist und die erforderliche Zertifizierung enthält. Rohfütterung und selber Kochen ist eine weitere Möglichkeit, um sicherzustellen, dass das Futter Deiner Fellnase frei von gefährlichen Chemikalien und Konservierungsstoffen ist.

5. Umweltbewusstes Gassigehen

Beim Gassigehen ist es wichtig, die Hinterlassenschaften Deines Vierbeiners aufzuheben. Der Grund dafür ist, dass Hundekot Bakterien und andere schädliche Nährstoffe enthält. Wenn diese auf dem Boden verbleiben, können die Bakterien in die Erde und das Grundwasser gelangen. Dies kann wiederum schwerwiegende Folgen für die Gesundheit unserer Seen und Ozeane und sogar unserer Parkanlagen haben.

Verwende biologisch abbaubare Tütchen anstelle von Plastiktüten. Diese werden aus Maisstärke hergestellt und sind in der Regel in Deinem lokalen Supermarkt erhältlich.

6. Schütze die Natur

Haustiere sind ohne Frage liebenswert, aber viele sind natürliche Raubtiere. Während es wichtig ist, ihre Jagdinstinkte zu befriedigen, erlaube Deinem Hund oder Deiner Katze niemals, wilde Tiere oder Vögel zu jagen. Achte immer darauf, dass Dein Hund in Wäldern und Parks angeleint ist, wo keine Freilaufgebiete ausgewiesen sind. Wenn Du Deinen vierbeinigen Freund mit dem Nervenkitzel der "Jagd" verwöhnen möchtest, funktioniert das mit einer Vielzahl von Such-und Apportierspielen.

Der beste Weg, um Deine Katze von der Jagd fernzuhalten, ist, sie drinnen oder in einem Katzengehege zu halten. Sorge stattdessen für viel Indoor-Spaß und Spiele!

7. Nachhaltige Spielzeuge

Tierhandlungen bieten so einige nachhaltige Hunde- und Katzen Spielzeuge an. Spielzeug selber zu basteln ist natürlich noch umweltfreundlicher und macht Spaß! Dein Meerschweinchen, Kaninchen oder Deine Katze ist oft genauso glücklich mit einer Toilettenrolle oder Pappschachtel wie mit einem Plastikspielzeug. So kreierst Du ökofreundliches Haustier-Spielzeuge 

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