Gassigehen in Zeiten von Kontaktverbot und Ausgangssperre

Gassigehen in Zeiten von Kontaktverbot und Ausgangssperre

23/04/2020

Du und Dein Hund brauchen Bewegung trotz der Corona-bedingten Kontaktverbote und Ausgangssperren. Normalerweise spricht nichts dagegen, solange Du Dich an die Regeln hältst.

Sofern Du gesund bist und Dich in Deiner Nachbarschaft aufhältst, ist es völlig in Ordnung, Deine Fellnase Gassi zu führen. Aber wenn Du Dich unwohl fühlst oder Dich in häuslicher Quarantäne befinden solltest, kann einer unserer Gassigeher gerne aushelfen.

Hier findest Du eine Übersicht, was Du beachten musst, wenn Du mit Deinem Hund während einer verhängten Ausgangssperre spazieren gehst:

Kann ich meinen Vierbeiner während Ausgangssperren Gassi führen?

Die Bundesregierung haben deutlich formuliert, dass Hundebesitzer, die keinen Corona-Verdacht oder eine tatsächliche Corona-Erkrankung haben, ihre Wohnung verlassen dürfen. Dazu gehört auch das Gassigehen mit Deinem Vierbeiner. 

Sowohl Deiner Fellnase als auch Dir tut es zurzeit sicherlich besonders gut, raus an die frische Luft zu gehen, etwas Energie und die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen zu tanken. Hunde brauchen tägliche mentale Stimulation und Bewegung, um gesund und glücklich zu sein (genauso wie wir Menschen!). 

Wenn Deine Fellnase zu wenig Bewegung oder mentale Stimulation bekommt, kann dies schnell zu Langeweile und weniger wünschenswertem Verhalten (Ruhelosigkeit, Bellen etc.) führen. Dies wiederum kann besonders dann unangenehm werden, wenn Du im Home-Office arbeitest und Dich konzentrieren möchtest. Ein praktischer Tipp für diejenigen, die keine langen Strecken gehen können, ist ein langsamer Spaziergang, bei dem Deine Fellnase ganz viel Herumschnüffeln kann, was wiederum ein angenehmes mentales Training darstellt und Deinen Vierbeiner somit auf seine ganz eigene Weise auspowert.

Um auf der sicheren Seite zu sein, empfehlen wir, dass Du Deinen Hund alleine und nicht mit Freunden spazieren führst. Versuche, überfüllte Bereiche zu vermeiden und halte mindestens 2 Meter Abstand zwischen Deinem Vierbeiner und anderen Hunden und Menschen. Bringe ein Handdesinfektionsmittel, Handschuhe und - wie üblich - Kackbeutelchen mit. Wasche Deine Hände gründlich mit Seife und Wasser, sobald Du nach Hause kommst.

Wie kann ich mit meinem Hund spazieren gehen, wenn ich krank bin oder mich in häuslicher Quarantäne befinde?

Solltest Du Dich angeschlagen fühlen, am Coronavirus erkrankt sein oder unter Corona-Verdacht stehen, bist Du dazu angehalten, das Haus nicht zu verlassen und einen Gassi-Service zu organisieren. Das können Freunde, Nachbarn oder Familienmitglieder sein. Auch über Pawshake kannst Du nach wie vor Gassigeher und Tiersitter generell finden, die sich um Dein Haustier kümmern, während Du Dich in häuslicher Quarantäne befindest. Wichtig ist, dass der Hundesitter, der Deinen Vierbeiner spazieren führt, Deine Wohnung nicht betritt. Der Tierschutzbund rät, anschließend gründlich die Hände zu waschen oder zu desinfizieren, da man im Zweifel Kontakt mit dem Hund oder der Leine hatte.

Keine Sorge: Du kannst trotzdem einen Gassigeher beauftragen, der mit Deiner Fellnase spazieren geht. Aktuell muss man etwas besser planen und vorbereitet sein, aber das ist es Wert.

  • Wenn Du einen Gassigeher suchst, besuche die Pawshake-Webseite und gib dort Deinen Wohnort oder PLZ ein. Wähle in der Suchleiste den Gassi-Service aus. 
  • Durchsuche die Sitter-Profile in Deiner Nähe: Einige Sitter haben bereits einen etablierten Prozess zur "kontaktlosen" Abholung.
  • Vereinbare ein Kennenlerntreffen per Videoanruf oder Telefon. Stelle dem Hundesitter alle möglichen Fragen über seine/ ihre Erfahrung mit Hunden und beantworten alle Fragen, die der Tiersitter zu Deinem Hund hat. Der Hundesitter möchte aus hygienischen Gründen möglicherweise seine eigene Leine, Geschirr und Kackbeutelchen mitbringen - sprecht einfach darüber.
  • Wenn Du mit dem Hundesitter ein gutes Gefühl hast, lade sie/ ihn zu Dir ein, damit er Deine Fellnase persönlich kennenlernen kann. Haltet Euch dabei an die Regeln zum Abstandhalten: Der Tiersitter und Deine Fellnase könnten sich z. B. im Garten, Innenhof oder Treppenhaus kennenlernen oder auf einer freien Fläche/ Wiese etc.
  • Wenn das Treffen gut verläuft, gehe zurück auf Dein Pawshake-Profil, um eine Buchung vorzunehmen: Dies ist wichtig, damit Dein Hund mit tierärztlicher Versorgung durch die Pawshake-Garantie geschützt sind. Du kannst auch nicht aufeinander folgende Tage buchen, wenn Dir das lieber ist.
  • Haltet beim Bringen und Abholen einen physischen Mindestabstand von 1.5 - 2 Metern. Spart Euch das Gespräch für ein Telefon auf. :)
  • Halte die üblichen Hygienemaßnahmen ein und beachte eine eventuelle Maskenpflicht in Deiner Gegend.

Hier sind ein paar zusätzliche Informationen über Tierbetreuung unter COVID-19

Benötigst Du Hilfe bei zusätzlichen Aufgaben, wie Abholung von Hundefutter, Versendung eines Paketes oder Briefes? Besprich dies ganz einfach mit dem Tiersitter, denn er oder sie bietet Dir sicher gerne zusätzliche Hilfe an. Auch wir sind jederzeit gerne für Dich da, um Dir bei weiteren Fragen und Anliegen behilflich zu sein. Kontaktiere uns einfach.  

Finde einen Gassigeher in Deiner Nähe.