Cockerpoo/Spoodle | Steckbrief

Cockerpoo/Spoodle | Steckbrief

11/12/2020

Cockerpoo : Steckbrief

Spoodle in clover

Kurzsteckbrief

  • Name: Cockerpoo / Spoodle
  • Zuordnung: Pudelmix  
  • Größe: klein - medium
  • Fell: lang 
  • Farbe: gold, beige, schwarz, braun, rot, apricot, weiß oder ein Mix daraus
  • Persönlichkeit: freundlich, verspielt
  • Familienfreundlich: ja
  • Verträglichkeit mit anderen Hunden: hoch

Hintergrund

Cockerpoos sind liebenswürdige, intelligente Hunde. Sie sind eine Mischung aus Miniatur Pudel und Cocker Spaniel. Dieser Mix wurde zum ersten mal in den USA in den 1960er Jahren gezüchtet. 

Wie auch andere Pudelmischungen, hat der Cockerpoo in den letzten Jahren auch in Deutschland Einzug gehalten und wird mehr und mehr zu einem beliebten Familienhund.

Erscheinungsbild

Cockerpoos variieren in ihrer Größe, je nachdem wie groß die Elterntiere waren. Grundsätzlich gibt es aber vier Kategorien:

  • Teacup Cockerpoo (Gewicht um 2 kg), 
  • Zwerg Cockerpoo (Gewicht um 5 kg), 
  • Mini Cockerpoo (Gewicht um 7 kg)
  • Standard Cockerpoo (Gewicht um 9 kg)

Äußerlich sind Cockerpoos etwas schwieriger zu beschreiben, da sie je nach Züchtung mehr in Richtung Cocker Spaniel und mehr in Richtung Pudel gehen können. Dazu kommt, dass es allerlei verschiedene Farbkombinationen bei dieser Hunderasse gibt - von schwarz zu weiß, rötlich oder eine wilde Mischung aus diesen Farben. Ihr Fell variiert ebenfalls - von sehr weich und flauschig zu sehr lockig und dicht.

Cockerpoos haben einen stämmigen Körperbau und ihr Gesicht gleicht einem Teddybären - lange Ohren, die das Gesicht einrahmen. Ihr Schweif ist im natürlichen Zustand relativ lang und buschig.. 

Verhalten und Temperament

Cockerpoos sind sehr familienfreundliche Hunde und verstehen sich üblicherweise mit allen Mitgliedern, auch mit den allerkleinsten! Die meisten Cockerpoos verstehen sich hervorragend mit Kindern, anderen Hunden und sogar Katzen. Allerdings ist es auch bei diesen Hunden ratsam, sie möglichst früh - also als Welpen - zu sozialisieren, damit sie später zu selbstbewussten, freundlichen erwachsenen Hunden werden.

Cockerpoos genießen Kuscheleinheiten und Nickerchen, sind aber von Natur aus sehr neugierig und aktiv. Aus dem Grund lieben sie regelmäßiges Training und sind der ein oder anderen mentalen Herausforderung nicht abgeneigt.  

Spoodle with woman

Training und Bewegung

Cockerpoos sind sehr aktive Hunde mit viel Energie und benötigen tägliche Bewegung in Form von Spaziergängen oder Spieleinheiten. Da sie gewöhnlich sehr soziale Hunde sind und die Gesellschaft anderer Hunde schätzen, ist ein Ausflug zum Hundepark immer eine gute Idee. Beim Spielen mit ihren Artgenossen können Cockerpoos am allerbesten ihre überschüssige Energie loswerden.

Darüber hinaus liebt es die Art Hund, es ihren Besitzern recht zu machen und ist so ein idealer Kandidat für Trainingseinheiten - die Cockerpoos, bei denen der Pudelcharakter stark durchkommt, können aber auch mal etwas dickköpfig sein. Geduld und Ausdauer lohnt sich, dann damit wird auch der trotzigste Cockerpoo zum Vorzeigeschüler!  

Alltag mit einem Cockerpoo

Besonders beliebt sind Cockerpoos für ihr hypoallergenisches Fell, dass sich hervorragend dafür eignet, mit Allergikern zusammenzuwohnen. Ein weiteres beliebtes Merkmal ist, dass diese Hunderasse nicht haart - also kein pausenloses Staubsaugen im Haus oder enthaaren der Kleidung angesagt. Dafür müssen Cockerpoos aber regelmäßig zum Hundefriseur, denn ihr Fell wächst und kann schnell mal an gewissen Stellen (wie hinter den Ohren oder an den Pfoten) verfilzen.

Cockerpoos sind sehr soziale Tiere und mögen es nicht, über lange Zeit alleine zu sein. Dafür benötigen sie aber nicht viel Platz und können auch in kleineren Wohnungen leben, solange es draußen genügend Grünflächen und/oder Parks gibt. Darüber hinaus bellen Cockerpoos gerne mal, was sie jetzt nicht unbedingt als Wachhunde qualifiziert, aber gegebenenfalls im Zweifel den ein oder anderen ungewünschten Besucher verschreckt.

Eine Sache, die unbedingt zu beachten ist, ist ihr Appetit. Cockerpoos legen schnell mal ein paar Pfunde zu, wenn man das Essen nicht abwiegt. Tierärzte haben meist einen guten Ratschlag, was diese Hunde am besten zu fressen bekommen sollten.

Gesundheit

Wie bei allen Hunden, solltest Du unbedingt den Züchter genau in Augenschein nehmen. Für gewöhnlich haben diese Hunde allerdings keine großen gesundheitlichen Probleme und sind sehr robust. Oft werden sie bis zu 15 Jahre alt. Es gibt aber auch bei dieser Rasse ein paar Krankheiten, die Du im Auge behalten solltest:

  • Zahnprobleme
  • Augenkrankheiten wie z.B. Katarakte
  • Allergien
  • Hüftdysplasie
  • Lebererkrankungen
  • Ohrinfektionen
  • Ausgerenkte Kniescheiben

Spoodle in dog coat

Pflege 

In vielen Bereichen glänzen diese Hunde als pflegeleicht, allerdings gehört der Bereich Pflege nicht unbedingt dazu. Das Level, dass ein Cockerpoo an Pflege benötigt, variiert natürlich je nach Hund und je nach Felllänge und Struktur. 

Trotzdem muss diese Art Hund mehrmals die Woche gut gebürstet werden, vor allem, wenn das Fell etwas länger ist. Cockerpoos mit "mehr Pudel" müssen alle 4-6 Wochen "zum Friseur" um zu vermeiden, dass ihr Fell zu lang wird und/oder verfilzt.

Auch wichtig ist, auf Grund der langen Haare, die Ohren sauber zu halten, da diese sich schnell entzünden können. Ebenfalls der Bereich rund um die Augen sollte täglich mit einem feuchten Tuch gewischt werden, um unschöne Verfärbungen zu vermeiden. Zu guter Letzt empfiehlt es sich, Deinem Hund regelmäßig die Zähne zu pflegen. Das funktioniert gut mit speziellen Zahnpflegesticks oder einer Hundezahnbürste.

Hast Du das Gefühl, dass Dein Hund aktuell nicht genug Aufmerksamkeit am Tag bekommt? Schau Dich doch bei uns nach einem passenden Tiersitter*in um!