Labrador Retriever | Steckbrief

Labrador Retriever | Steckbrief

10/11/2020

Labrador Retriever

Lablador

Kurzsteckbrief:

  • Name: Labrador Retriever
  • Zuordnung: Jagdhund
  • Größe: Groß
  • Fell: kurz und dicht  
  • Farben: Gold, braun, schwarz
  • Persönlichkeit: Freundlich, energiegeladen
  • Familienfreundlich: Ja, sie benötigen aber frühe Sozialisierung und Training
  • Verträglichkeit mit anderen Hunden: Hoch

Hintergrund

Der Labrador ist einer der beliebtesten Hunde der Deutschen - und man erkennt schnell, warum! Ihr besonders freundlicher, heiterer Charakter macht sie als Familienhund auf der ganzen Welt beliebt. 

Labradore kommen ursprünglich aus Kanada und den Vereinigten Staaten, wo sie früher vor allem bei der Jagd eingesetzt wurden. Sie sind starke Schwimmer und waren verantwortlich dafür, Dinge für Jäger und Fischer aufzufinden. Ihre neugierige, fleißige Art zeigt sich auch heute im modernen Labrador. 

Ob sie am Flughaften in der Security arbeiten, als Polizeihunde oder als Blindenhunde (dafür sind sie bekannt!) - Labradore lieben Herausforderungen und Aufgaben zu erfüllen. Aus dem Grund ist es auch unerlässlich, diese Hunde jeden Tag mental und körperlich zu fordern.   

Erscheinungsbild

The Labradore sind große, athletische Hunde mit einem robusten Kopf und einem breiten, ausdrucksvollen Gesicht. Sie haben sehr dickes, wasserdichtes Fell, dass es ihnen auch möglich macht, bei sehr kalten Wassertemperaturen zu schwimmen. Ihre großen Pfoten und ihr dichter Schweif machen sie ebenfalls zu großartigen Schwimmern.  

Labradore wiegen für gewöhnlich zwischen 28 kg und 36 kg und werden im Schnitt 57 cm groß. Ihr Fell kommt vorwiegend in drei Farben: braun (Richtung Schokolade), gold gelb und schwarz. Wenn die Hunde älter werden, wird das Fell um ihre Schnauze herum oft etwas grau oder weiß. 

Verhalten und Temperament

Labradore sind sehr loyale Hunde und lieben die Gesellschaft von Menschen. Da sie aber viel Energie haben, sollte man sie unbedingt im jungen Alter trainieren, damit sie gut an der Leine laufen (sie zerren gerne mal) und es lernen, vorsichtig mit Kindern umzugehen. Labradore lieben mentale und körperliche Herausforderungen und sind so leicht zu trainieren. Labradore vertragen sich gut mit anderen Hunden eignen sich auch gut als Zweithund oder für Besuche im Hundepark.

brauner Labrador im Wohnzimmer

Training und Bewegung 

Labradore haben sehr, sehr viel Energie - besonders in jungen Jahren - und benötigen unbedingt von klein an Training und Sozialisierung. Am besten geht man direkt mit dem Welpen zur Hundeschule beziehungsweise Welpenschule. Natürlich ist Training auch dann wichtig, wenn die Hunde älter werden.

Labradore lieben übrigens nichts mehr als Essen, und es fast meist unmöglich, sie satt zu kriegen. Am liebsten essen sie pausenlos. Das ist aber ein Vorteil beim Training, denn für Leckerlis macht der Labrador so einiges! Bei dieser Rasse ist es dafür enorm wichtig, ihr Essen abzuwiegen. Auch sollten mindestens! 30 Minuten Bewegung in Form von Rennen, Ball jagen, Spielen etc. am Tag haben, um Übergewicht vorzubeugen. Sonst neigen Labradore dazu, schnell ein paar Pfunde zuzulegen. Zudem hält eine ordentliche Auslastung sie von destruktiven Verhalten ab, wie z.B. das Kauen von Möbeln oder Buddeln im Garten. 

Labradore wurden für das Apportieren gezüchtet und überprüfen der Gewohnheit nach alles was sie finden mit ihrer Schnauze. Ein Labrador freut sich also umso mehr über ein Kauspielzeug oder einen großen Hundeknochen. Und Bonus: Dafür werden im Zweifel die Schuhe verschont!

Alltag mit einem Labrador

Labradore sind zwar Familienhunde, allerdings benötigen sie tagsüber genügend Auslauf. Sie eignen sich nicht unbedingt für kleine Wohnungen. Idealerweise hat man einen großen Garten oder einen nahegelegenen Park zur Verfügung. Dabei immer darauf achten, ob der Garten sicher eingezäunt ist und es im Park speziell gesicherte Auslaufzonen für Hunde gibt. Labradore sind ziemlich clever und haben sich schon unter so manchem Zaun hindurchgebuddelt.

Labradore lieben Wasser - und das bedeutet gerne auch mal eine große Pfütze. Falls Du nicht möchtest, dass Dein Hund in den nächstgelegenen Teich springt, solltest Du definitiv ein Auge auf ihn haben - denn Labradore finden das Wasser immer! Im Sommer kannst Du Deinem Hund auch ein kleines Planschbecken zur Abkühlung anbieten oder den Gartenschlauch anschließen.

Labradore haben großen Hunger! Eine gute Idee sind sogenannte "Slow-Feeder", das sind Futternäpfe, die die Nahrungsaufnahme hinauszögern. Das ist gesünder für den Hund und kann auch Verschlucken vorbeugen. Wie bei jedem Hund solltest Du immer daran denken, gefährliche Gegenstände außerhalb ihrer Reichweite aufzubewahren. Das sind zum Beispiel Kinderspielzeuge, Müll oder - im schlimmsten Fall - giftige Reinigungsmittel. 

Gesundheit

Labradore neigen zu Übergewicht, was häufig zu Gesundheitsproblemen führen kann. Falls Du das Gefühl hast, Dein Vierbeiner hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften, lohnt es sich, früh mit Deinem Tierarzt zu sprechen. 

Zudem solltest Du als Labradorbesitzer*in einige andere Gesundheitsrisiken im Auge behalten:

  • Hüft- und Ellenbogen Dysplasie (Fehlentwicklungen)
  • Übergewicht
  • Arthritis
  • Epileptische Anfälle
  • Stimmbandlähmung

Sprich unbedingt mit Deinem Tierarzt, wenn Du Bedenken hast.

schwarzer labrador sucht Stöckchen im Wasser

Fellpflege 

Labradore haben ein sehr dichtes Fell, dass ein bis zweimal die Woche mit einer entsprechenden Bürste behandelt werden sollte. Ggfs. etwas häufiger während des saisonalen Fellwechsels (meist im Frühjahr und im Herbst)

Labradore haben eine besondere Ölschicht auf der Haut, die ihr Fell vor Nässe und Kälte schützt. Hunde sollten generell so selten wie möglich gewaschen werden und am besten nur dann, wenn sie extrem dreckig sind (oder Kot oder ähnliches im Fell haben). Ansonsten wird die wertvolle Ölschicht und die generelle Balance des Fells angegriffen und es kann zu Hautproblemen kommen.  

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