Kann ich meine Arbeit als Tiersitter während der Corona-Krise fortführen?

Kann ich meine Arbeit als Tiersitter während der Corona-Krise fortführen?

10/04/2020

Die Betreuung von Haustieren ist eine Dienstleistung, die denjenigen helfen kann, die Unterstützung brauchen: Ältere Menschen, berufstätige Menschen (Ärzte, Krankenschwestern oder andere berufstätige Haustiereltern), Menschen mit chronischen Erkrankungen, schwangere Frauen oder Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen oder Behinderungen.

Versuche Dich auf die aktuellen Bedürfnisse Deiner Kunden einzustellen. 

Achte darauf, dass die Buchung über die Pawshake-Webseite durchgeführt ist, sodass das Haustier Deines Kunden in Notfällen über die Pawshake-Garantie versichert ist. Auch bietet dies die Möglichkeit, den Behörden auf Nachfrage Deine Buchungsbestätigung vorzulegen.

Hier findest Du Informationen der Bundesregierung, was Du in Zeiten von Corona (u. a. an Ostern) machen darfst.

Wie Du Dich als Tiersitter während der COVID-19 Pandemie schützt

  • Bringe Desinfektionsmittel, Handschuhe sowie Dein eigenes Geschirr oder Hundeleine mit, sofern dies möglich und sicher für den zu betreuenden Hund ist.
  • Gestaltet die Übergabe des Haustieres so kurz wie möglich. Details könnt ihr während eines Telefonats besprechen. 
  • Haltet mindestens 1,5 Meter Abstand oder vereinbart eine Abholung ohne Kontakt, z. B. könntest Du den Hund aus dem Garten, Innenhof etc. abholen, ohne direkten Kontakt mit dem Tierhalter zu haben.
  • Vermeide das Berühren Deines Gesichts. Trage eine Maske, wenn es Dir hilft, Dich daran zu erinnern.
  • Wenn Du nach Hause zurückkehrst, entsorge Deine Handschuhe, wasche Deine Hände für mindestens 20 Sekunden mit Seife und Wasser und lass Deine Schuhe vor der Tür stehen. 
  • Das neue Coronavirus (COVID-19) kann einige Tage auf harten Oberflächen bestehen bleiben. Vermeide deshalb das Anfassen von Türgriffen und Toren ohne Handschuhe und desinfiziere die Stellen gleich nach dem Anfassen.

Wie Ihr das Kennenlerntreffen in Zeiten von Corona gestalten solltet

Um Euch kennenzulernen, könnt ihr einen Videocall oder ein einfaches Telefonat vereinbaren. 

Stelle dabei alle wichtigen Fragen, die Du in einem normalen Kennenlerntreffen stellen würdest, aber besprich auch Deine Bedenken zum Coronavirus (besonders wenn sich der Tierbesitzer unwohl fühlt). Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet viele Fragen zu Krankheitssymptomen und anderen Bedenken, die Du vielleicht hast. 

Sollte sich der Tierbesitzer in Selbst-Isolation oder Selbst-Quarantäne befinden oder sich unwohl fühlen, vermeide direkten Kontakt und lerne das Haustier z. B. im Garten/ Hof des Tierbesitzers kennen, bevor Ihr die Buchung bestätigt.

Können Haustiere das neue Coronavirus übertragen?

Laut der Weltgesundheitsorganisation gibt es bislang keine Beweise dafür, dass COVID-19 von einem Haustier übertragen werden kann. 

Obwohl es in Hongkong einen Einzelfall gegeben hat, bei dem ein Hund positiv auf das neue Coronavirus getestet wurde, gibt es bislang keine Beweise dafür, dass Haustiere das Virus an Menschen weitergeben können. Stattdessen müssen Vorsichtsmaßnahmen auf das viel größere Risiko der Übertragung von Mensch zu Mensch durch Husten, Niesen oder anderen engen Kontakt fokussieren. 

Die sicherste Option für Dich und das Gasttier ist, andere Menschen während des Spaziergangs darum zu bitten, den Hund nicht zu streicheln. Dies ist nicht nur die beste Vorgehensweise für soziale Kontaktvermeidung, sondern setzt auch den Hund am wenigsten Risiken aus. Vermeide überfüllte Plätze, um Kontakt-Risiken zu minimieren.

Diese Informationen gelten ab dem 10. April 2020 und werden aktualisiert, sobald neue Entwicklungen stattfinden.

Was, wenn ich mich nicht sicher fühle?

Es ist absolut in Ordnung, wenn Du zu Corona-Zeiten keine Tierbetreuung anbieten möchtest. Wenn Du Dich unwohl fühlst, solltest Du in jedem Fall zu Hause bleiben! Wenn dies der Fall ist, achte darauf, in Deinem Kalender den Urlaubsmodus einzustellen.