Herzlich Willkommen – Wie Du Dein neues Adoptivkind am besten willkommen heißt!

Herzlich Willkommen – Wie Du Dein neues Adoptivkind am besten willkommen heißt!

Herzlich Willkommen – Wie Du Dein neues Adoptivkind am besten willkommen heißt!

15/09/2017

Wenn Du also einen Hund oder eine Katze adoptierst, dann bleibt kein Zweifel – wahrscheinlich hast Du mit verschiedenen Tierheimen und Tier-Rettungsstationen zu tun gehabt. Nach dem Kennenlernen und Aussuchen müssen noch einige Verfahren durchgestanden werden, bis es dann endlich zum Tag der Ankunft im neuen Zuhause kommen kann. Wir schreiben hier für Dich Tipps zusammen, wie Du Dich auf diesen einen Tag gut vorbereiten kannst. 

Ist Dein Zuhause auf die Eingewöhnungsphase gut vorbereitet?
Sich um Deine neue Fellnase zu kümmern ist in den ersten Tagen im neuen Zuhause ein Vollzeit-Job. Umzuziehen ist für Deinen Hund oder Deine Katze extrem stressig. Ihr bisheriges Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, selbstverständlich kommt Dein neues Haustier in ein wundervolles, liebevolles und gemütliches Zuhause, aber auch diese Umstellung ist für Dein Tier mit Stress verbunden. Lass Deinen neuen Hausgenossen darum am Anfang auch nicht gleich alleine. Schau nach ob Du an alles gedacht hast, was Deinem neuen Hausgenossen die Eingewöhnung erleichtern könnte: Körbchen, Decke, Futter, Leckerlis, Futter- und Wasserschüsseln, Spielzeug, Bürste, Box und andere nötige Utensilien.

Tamaras Katze wollte nicht unter dem Bett hervorkommen in den ersten sechs Monaten im neuen Zuhause. Eines Tages dann fühlte sie sich sicher genug und ist nun ein liebes, freundliches Kuschelmonster. 

Hast du auch genug Zeit für die Eingewöhnungsphase eingeplant? 

Am besten ist es sich am Beginn eine Woche Urlaub von der Arbeit zu nehmen. Arrangiere auch sonst keine Treffen oder Termine in dieser Zeit der Eingewöhnung. Dieses „Zeit-haben“ ist so wichtig, da Du dadurch Deinem neuen Hausgenossen das Gefühl gibst, dass er sich hier wohlfühlen und auf Dich verlassen kann. Das Vertrauen wird dadurch gestärkt und das ermöglicht euch einfach einen guten Start. Hast Du in dieser Zeit einen Termin, den Du auf keinen Fall verschieben kannst, dann organisiere für die Zeit in der Du wegmusst einen Tiersitter – und am besten einen mit ganz viel Erfahrung, wenn es um die Eingewöhnung neuer Mitbewohner geht. Dein Tier soll sich auch während Deiner Abwesenheit wohlfühlen.

Kannst Du Deinem neuen Mitbewohner Ruhe und Entspannung bieten?
Am liebsten möchte man ja mit seinem neuen Tier gleich zu Beginn ganz viel machen, spielen, laufen und kuscheln… wir raten Dir, gib ihm oder ihr Zeit und sorge dafür, dass Dein neues Haustier viel Ruhe hat. Ruhepausen helfen beim „Verdauen“ von stressigen Situationen und ein ausgeschlafenes Tier ist immer besser gelaunt und offener als eines, das zu wenig Ruhe und Schlaf bekommt. Sag auch Deiner Familie, die vielleicht das neue Familienmitglied freudig empfangen möchte, dass die Eingewöhnungszeit bereits stressig genug ist und verschiebe das Treffen einfach auf später, wenn wieder etwas Normalität eingekehrt ist. Das wird Dir und Deinem Tier gut tun. 

Sophia rettet rumänische Straßenhunde. Während manche sehr ängstlich sind, sind andere gleich glücklich im neuen Zuhause und von Beginn an ausgeglichen. Hier sind Sophias eigene Mitbewohner: Tobi und der kleine Merlin.

Hast Du genügend Geduld für eine Adoption? 

Adoptierst Du eine Katze oder einen Hund, ist viel Geduld und Nachsicht erforderlich. Das ist wichtig und nötig um ein Band des Vertrauens mit Deinem neuen Haustier zu knüpfen. Dein Tier kann ängstlich und unsicher sein. Vielleicht trinkt und frisst es nicht viel oder gar nichts zu Beginn. Es ist auch möglich, dass es einfach nicht bei Dir bleiben möchte, wenn ihr draußen seid und auch sein Geschäft nicht macht. Solches Verhalten kann ein Indikator für Stress sein. Wenn Dein neuer Hund nicht fressen möchte, dann nimm den Napf einfach wieder und biete ihn etwas später noch einmal an. Ein Hund wird normalerweise nach einigen Tagen Appetit haben und zu fressen beginnen. Wenn er aber nach ein paar Tagen immer noch nicht frisst oder pinkelt, dann raten wir Dir, Dich mit dem zuständigen Tierheim oder einem Tierarzt in Verbindung zu setzen. 

Manche gerettete Tiere können von Beginn an extrem glücklich bei Dir zu Hause sein und verhalten sich dankbar, dass Du sie gerettet hast. Andere brauchen Tage, Wochen oder sogar Jahre um sich einzuleben. Wie auch immer, Deine Geduld wird sich auf lange Sicht immer auszahlen ;-) Einem Tier ein neues Zuhause und eine zweite Chance geben zu können, ist eine einmalig tolle Erfahrung. Hast Du bereits ein Tier adoptiert? Wir möchten eure Fotos sehn! Teilt eure Fellnasen auf Facebook oder via Instagram und verwendet den hashtag #pawshakede oder #pawsome

Wir freuen uns auf eure Bilder!