Tiersitter werden: So legst Du Deine Preise fest

Tiersitter werden: So legst Du Deine Preise fest

16/12/2015

Vielleicht erwägst Du, Tiersitter zu werden, oder vielleicht hast Du bereits ein Profil bei Pawshake. Du kannst selbst entscheiden, welche Dienste Du anbietest: Häusliche Betreuung für Hunde, Gassi-Dienst, Tagesbetreuung, Hausbesuche oder Haussitting. Dabei kannst Du natürlich auch selbst bestimmen, was Du für die jeweiligen Dienste verlangen möchtest. Fragst Du Dich, was ein vernünftiger Tarif ist? Wir haben ein paar Tipps für Dich.

Foto: Bill Young

Die Festlegung Deiner Tarife ist ganz Dir selbst überlassen und es lohnt sich, sich Gedanken darüber zu machen. Wenn Du auf Deinem Dashboard Preise eingibst, findest Du dort einen Beispielpreis, denn Du übernehmen kannst - aber selbstverständlich kann Du auch einen eigenen Preis eingeben. Dabei solltest Du die folgenden Faktoren berücksichtigen:

Deine Motivation
Tiersitter bei Pawshake bieten ihre Dienste aus Tierliebe an. Ein wenig dazu zu verdienen ist zwar schön, doch die meisten Pawshaker haben als Tiersitter angefangen, weil sie leidenschaftliche Tierfreunde sind und in ihrer Nachbarschaft aushelfen möchten. Denke also nicht nur an das Geld, sondern auch an Deine persönliche Motivation.

Wie viel Zeit verbringst Du mit dem Tiersitten?
Bei einem Hausbesuch hast Du natürlich eine Hin- und Rückfahrt. Während des Besuchs verbringst Du Zeit mit dem Tier, um mit ihm zu spielen, Toilette oder Käfig zu reinigen, vielleicht leerst Du auch den Briefkasten und gießt die Blumen. Als Gassigeher kannst Du eine halbe Stunde um den Block gehen oder eine lange Wanderung mit dem Hund machen, je nach Bedürfnissen des Hundes und Deiner eigenen Zeitplanung. Je nachdem, wie viel Zeit Deine Dienstleistung in Anspruch nimmt, kannst Du Deine Tarife erhöhen oder senken.

Enstehen dabei Kosten?
Denke beispielsweise an Fahrtkosten, wenn Du Hausbesuche anbietest. Nimmst Du Haustiere bei Dir zu Hause auf? Dann hattest Du vielleicht Ausgaben, um Dein Haus oder Deine Wohnung hunde- und katzensicher zu machen.

Hast Du besondere Kompetenzen, wie Fell- und Nagelpflege?
Hast Du besondere Kompetenzen?
... denn Dein Know-how ist schließlich etwas wert! Hast Du Berufserfahrung als Tierfrisör? Hast Du in einem Tierheim gearbeitet? Kennst Du Dich mit Trainingstechniken, Nagel- oder Zahnpflege aus? Vielleicht hast Du an Workshops über Hundeverhalten teilgenommen oder bist Du Tiermedizinstunden(in)? Kurz gesagt: Berücksichtige Deine Fertigkeiten und Dein Wissen bei der Festlegung Deiner Preise.

Bekommst Du viele oder wenige Anfragen?
Wirst Du mit Anfragen bombardiert, sodass Du sogar welche ablehnen musst? Oder ist es bei Dir eher ruhig und die "Konkurrenz" in Deiner Nähe bekommt quasi sämtliche Buchungen? Wenn Du keine Anfragen bekommst, sind Deine Preise möglicherweise zu hoch im Vergleich zu anderen Tiersittern, oder, im Gegenteil, zu niedrig. Um eine Übersicht über das allgemeine Preisniveau zu erhalten, kannst Du natürlich die Profile Deiner Kollegen besuchen.

Kalkuliere den Pawshake-Beitrag mit ein
Um die Website weiterzuentwicklen und zu unterhalten, die Versicherung und das Team zu bezahlen, verlangen wir einen kleinen Beitrag. Daher werden 19% jeder Buchung automatisch abgezogen, bevor Dir der Buchungsbetrag ausgezahlt wird. Es gibt keine weiteren Kosten und es ist gratis, ein Profil zu erstellen und zu unterhalten, sowohl für Tiersitter als auch für Tierbesitzer.

Natürlich kannst Du Deine Preise jederzeit ändern. Log Dich also regelmäßig ein und halte Dein Profil auf dem neuesten Stand. Welche Faktoren berücksichtigst Du bei der Festlegung Deiner Tarife? Viel Spaß beim Pawshaken!