Beschütze Deine Katze vor Gefahren rund um das Haus

Beschütze Deine Katze vor Gefahren rund um das Haus

03/06/2019

Katzen sind wunderbare, abenteuerliche Wesen. Das bedeutet aber auch, dass sie keine Gefahren scheuen. Um Deine Katze vor Unfällen, Vergiftungen, Verlust oder Krankheit zu schützen, ist es wichtig, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Glücklicherweise kannst Du das Leben Deiner Katze mit dieser Checkliste sehr viel gesünder und sicherer gestalten.

Schütze Deine Katze vor Vergiftungen

Katzen haben einen natürlich ausgeprägten Instinkt, Giftstoffe zu vermeiden. Dennoch können unsere Hauskatzen versehentlich gefährliche Pflanzen oder Chemikalien verzehren - oftmals Substanzen, die Du zu Hause hast, was lebensgefährlich für Deine Mieze sein kann.

Gefahren zu Hause:

  • Reinigungsmittel
  • Alkohol
  • Medikamente
  • Giftige Zimmerpflanzen
  • Zerbrechliche Gegenstände
  • Kleine Spielzeuge, Handwerkszubehör
  • Lebensmittel für Menschen: Halte Dich an Katzenfutter

In der Garage:

  • Farbe und Kleber
  • Chemikalien
  • Pestizide

Achte außerdem auf Wärmequellen wie Kerzen, Kamin oder Gasherd.

Katzen mögen es, Sachen zu zerbrechen - und sie lieben Pflanzen!

Pass auf Deine Wertsachen auf

Lässt Du Deine Katze allein zu Hause? Dann achte darauf, dass Du wertvolle Gegenstände wie Telefon, elektronische Geräte, zerbrechliche Dekoration und Kunstwerke, schöne Schuhe und andere attraktive "Spielzeuge" versteckst. Katzen spielen gerne mit allen möglichen Sachen und lieben es seltsamerweise, Dinge umzuwerfen ...

Wenn ein Katzensitter zu Dir nach Hause kommt, ist es wichtig mit dem Sitter nicht nur Vereinbarungen über die Katze zu treffen, sondern auch über Dein Zuhause und Deine Wertsachen. Du kannst Deine wertvollen Gegenstände natürlich auch in einem separaten, abgeschlossenen Raum verstauen. So vermeidest Du Risiken.

Nicht bestrafen, sondern ablenken

Es ist wichtig, die Katze nicht für gefährliches / unerwünschtes Verhalten zu bestrafen, sondern sie auf ein anderes, positives Verhalten umzulenken. Wenn Deine Katze etwas Gefährliches oder Unerwünschtes tut, sagst Du ihr ein klares "Nein", nimmst sie von der Gafahrenquelle weg und bietest ihr eine katzenfreundliche Alternative an (wie ein Spielzeug, Leckerlies oder Katzengras)

Katzen verstecken sich gerne

Katzen ziehen sich gerne an einen bequemen Ort zurück, besonders tagsüber, um ein Nickerchen zu machen. Vielleicht verstecken sie sich in einem Schrank, einem Zimmer, in einem Haufen Kleidung, unter dem Bett oder sogar in der Waschmaschine. Sie beherrschen das so gut, dass wir manchmal einfach nicht wissen, wo sie sind! Deshalb ist es wichtig, immer zu überprüfen, wo sich Deine Mieze befindet, bevor Du das Haus verlässt: Pass auf, dass Du die Katze nicht versehentlich in einem Schrank oder Zimmer eingesperrt hast. Und schau immer in der Waschmaschine nach, bevor Du sie anstellst :-)

Verkehrsrisiko

Straßenverkehr ist ein wichtiger Risikofaktor für Katzen. Viele Katzenbesitzer halten ihre Katze drinnen. In der Praxis ist das allerdings ziemlich schwierig. Viele Katzen finden oft einen Weg, sich nach draußen zu schleichen. Überprüfe deshalb immer alle Fenster, Türen, Dach- und Kippfenster und stelle sicher, dass Dir Deine Katze nicht etwa folgt, wenn Du das Haus verlässt. Wenn Du die Katze nach draußen lassen möchtest, kannst Du Deinen Garten mit Draht abdecken oder Dir ein Katzen-Freigehege anschaffen. Hier kannst Du mehr über das Dilemma nachlesen: Stubentiger oder Freigänger

Um zu vermeiden, dass Deine Katze verloren geht, ist es wichtig, dass sie gechippt und registriert ist. Stelle außerdem sicher, dass Du über gute Bilder und eine detaillierte Beschreibung Deiner Mieze verfügst, falls sie trotz aller Vorkehrungen vermisst werden sollte.

Hinweis: Es ist verständlich, dass Du Deine Katze drinnen halten möchtest. Es ist jedoch ebenso wichtig, drinnen für ausreichend Bewegung und spielerische Herausforderungen zu sorgen - mithilfe von Spielzeugen und Klettermöbeln. Wenn Du auf der Arbeit viel zu tun hast oder im Urlaub bist, kannst Du einen liebevollen Katzensitter in Deiner Nähe buchen. Er kann Deine Mieze ein- oder zweimal am Tag besuchen, um nach dem Rechten zu sehen und ihr zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken.

Achte darauf, dass Dein Katzensitter vorbereitet ist

Fahre in den Urlaub und buche Deinen Katzensitter bei Pawshake? Stelle sicher, dass Du Deinem Katzensitter die Kontaktdaten Deines Tierarztes, eine Kopie des Haustier-Passes sowie eine Notfallnummer von einem Freund oder Nachbarn hinterlässt. Falls Notfälle auftreten sollten, wird Dein Tiersitter genau wissen, was zu tun ist.

Im Notfall

Ist dennoch ein Unfall passiert und es geht Deiner Katze nicht gut? Wende Dich zuerst immer an den Tierarzt und leiste der Katze bei Bedarf erste Hilfe. Wenn Du als Katzensitter bei Pawshake gebucht wurdest, ist es wichtig, sowohl den Katzenbesitzer zu informieren als auch die Pawshake Kundenbetreuung zu kontaktieren. Sie kann Dich beraten und unterstützen.

Versicherung oder finanzielle Rücklagen für Deine Katze?

Bei jeder Pawshake-Buchung wird Dein Haustier automatisch mit der Pawshake-Versicherung gegen Unfälle und Krankheiten versichert. Das bietet zusätzlichen Schutz für den Fall, dass Deine Katze während der Buchung plötzlich erkrankt oder einen Unfall haben sollte. Du könntest jedoch außerhalb einer Buchung mit Langzeitkosten konfrontiert werden, wenn Deine Katze zum Beispiel eine chronische Krankheit entwickelt oder die Katze operiert werden muss.

Frage Dich selbst, ob Du diese finanziellen Risiken tragen kannst. Bereite Dich auf unerwartete Kosten vor, indem Du ein Sparschwein für Deine Mieze einrichtest oder eine Haustierversicherung abschließt.

Kein Grund zur übermäßigen Sorge

Es ist wichtig, Deine Katze zu beschützen, aber wir müssen auch darauf achten, dass wir unsere Stubentiger nicht in Watte packen. Eine Katze entdeckt die Welt, indem sie Risiken eingeht, also lass sie spielen, herumlaufen und entdecken. Springen, Jagen und Spielen stimulieren ihr Gehirn und halten ihre Muskeln und Gelenke gesund. Also behalte die Dinge im Auge, aber lass Deine Katze eine Katze sein. Deine Mieze wird Dir dafür dankbar sein!